
Was bedeutet es, Kiebitzretter*in zu sein?
Der Kiebitz ist einer der auffälligsten Bodenbrüter unserer Kulturlandschaft – und zugleich einer der bedrohtesten. In Bayern sind seine Bestände in den letzten Jahrzehnten um
fast 90 % zurückgegangen. Ehrenamtliche Kiebitzretter*innen spielen daher eine zentrale Rolle dabei,
die letzten Brutpaare zu schützen und den Bruterfolg zu sichern.
Was machen Kiebitzretter*innen?
Als Kiebitzretter*in bist für eigenes kleines Gebiet verantwortlich und unterstützt den Schutz der Gelege während der Brutzeit. Zu deinen Aufgaben gehören:
Diese Arbeit findet immer in Abstimmung mit dem LBV und weiteren Projektpartnern statt – niemand ist allein draußen unterwegs.
Wann findet der Einsatz statt? (Monate & Zeitfenster)
Die Tätigkeit ist stark saisonal:
Die intensivste Phase ist Mitte März bis Ende Juni.
Wie viel Zeit braucht man als Kiebitzretter*in?
Der Zeitaufwand ist flexibel und hängt von deiner Verfügbarkeit ab:
Welche Voraussetzungen gibt es?
Du brauchst:
Nicht erforderlich sind:
Gut zu wissen: Du wirst eingearbeitet und bekommst Unterstützung durch LBV‑Fachleute und erfahrene Ehrenamtliche. Niemand arbeitet allein.
Warum ist dieses Ehrenamt so wichtig?
Kiebitze brüten am Boden, oft auf Ackerflächen, wo ihre gut getarnten Eier bei der Bewirtschaftung leicht übersehen werden. Ohne Helfer*innen würden viele Gelege verloren gehen.
Durch das Ehrenamt können:
Kiebitzretter*innen leisten damit einen entscheidenden Beitrag zum Erhalt einer stark bedrohten Art.

Die Wiesenbrütermanager Florian Prestl und Marie Heuberger erklären den neuen Ehrenamtlichen wie man Kiebitze findet.

